Vorträge:

Di. 16. Januar 2018
20.00 Uhr

großer Saal oben
Salutogenese - wie entsteht Gesundheit?
Spurensuche im Werk Rudolf Steiners
„Salutogenese“ - ein Wort, das sich unter Anthroposophen großer Beliebtheit erfreut und häufig im Zusammenhang mit Anthroposophischer Medizin genannt wird. Während die Schulmedizin Krankheiten bekämpft, widmet sich das salutogenetische Konzept der Entstehung von Gesundheit. Wo aber findet sich dieser Ansatz im Werk von Rudolf Steiner? Und was sagt die heutige Wissenschaft dazu? Begeben Sie sich mit uns auf eine spannende Spurensuche im Gesamtwerk des revolutionären Vordenkers. Dr. med. Frank Meyer ist Anthroposophischer Hausarzt und Herausgeber des Buches „Stichwort Gesundheit“ von Rudolf Steiner. Ingrid Viaene ist Sprachgestalterin und wird die Steiner-Texte sprechen.

Vortrag/Präsentation: Dr. med. Frank Meyer
Sprecherin: Ingrid Viaene
 
Di. 30. Januar 2018
20.00 Uhr

großer Saal oben
„Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner
Liebe und Erlösung
mit Musikbeispielen
Für die Dichtung seines Holländer-Dramas gibt Wagner zwei Quellen an. In erster Linie ist es die Sage selbst. Des weiteren aber war es die Bekanntschaft mit Heinrich Heines Gestaltung dieser Sage. Insbesondere gab ihm die Behandlung des Erlösungs-Motivs alles an die Hand, um diese Sage zu einem Operndrama zu gestalten.
Im 19. Jahrhundert fand die Sage dann Eingang in das gesamte literarische Schaffen, in Lyrik und Dramatik. Für Richard Wagner wächst die Gestalt des "Fliegenden Holländers" aus der schöpferischen Phantasie des Volkes. Mit diesen Worten zeigt Wagner auf einen wesentlichen Blickpunkt hin: Der Holländer ist Sinnbild des leidenden Menschen. Es ist aufschlußreich, wie sich an der Darstellung des Sagenstoffes Wagners eigene dichterische Kraft erkennen lässt. Die Grundidee ist die Erlösung des mythischen Seefahrers durch die treue Liebe eines Weibes, die Richard Wagner mit Begeisterung und mit tiefem Ernst aufgegriffen hat.
"Der holländische Seefahrer ist zur Strafe seiner Kühnheit vom Teufel verdammt, auf dem Meere in alle Ewigkeit rastlos umher zu segeln. Erlösung kann der Holländer aber gewinnn durch ein Weib, das sich aus Liebe ihm opfert. Das Weib ist aber nicht mehr die heimatlich sorgende, sondern es ist das Weib überhaupt, aber das noch nicht vorhandene, ersehnte, geahnte, unendlich weibliche Weib - ich sage es mit einem Wort heraus - das Weib der Zukunft." Allein aus diesen Worten lässt sich schon heraus empfinden, wie für Richard Wagner das "Ewig- Weibliche" eine geistige Realität bedeutet.


Peter Häberer, Nürnberg
 
Di. 13. Februar 2018
20.00 Uhr

großer Saal oben
Moderne Menschen- und Organisationsentwicklung in Unternehmen, Schulen und Universitäten



Helmy Abouleish, Sekem-Farm/Ägypten
 
Di. 27. Februar 2018
20.00 Uhr

Lesesaal
Lesung und Gespräch
Wolfgang Ritter liest aus seinem neuen Buch „Auf dem Weg zu mir, auf dem Weg zu Gott“


Wolfgang Ritter, Nürnberg
 
Fr. 16. März 2018
20.00 Uhr

großer Saal oben
Der musikalische Mensch und sein Instrument, der Körper
Lunge – Leber – Herz

Vortrag – Musik – Eurythmie


Dr. med. Herbert Hopferwieser, Vortrag
Matthias Michael Beckmann, Violoncello
Arnulf Gaese, Eurythmie
 
Di. 30. März 2018
20.00 Uhr

Lesesaal
Lesung und Gespräch
Manfred Krüger liest aus seinem neuen Buch „Erleben des Denkens“


Manfred Krüger, Nürnberg
 
Entfällt !
Fr. 13. April 2018
20.00 Uhr

kleiner Saal unten
Entfällt !
Freiheit, die ich meine – von der Impulskraft eines Menschheitsideals




Dr. Lienhard Barz, Nürnberg
 
Di. 17. Januar 2018
20.00 Uhr

großer Saal oben
Don Juan – Faust
Mozarts Meisterdrama im Lichte Kierkegaards und Steiners
mit Klavier
Das Faust-Motiv kehrt im Don Juan-Thema als Grenzüberschreitung in der Liebe wieder: Begehren nicht nach Erkenntnis, sondern nach Eros. Darin liegt die zeitlose Bedeutung von Mozarts Meisterdrama des Don Juan.

Marcus Schneider, Basel (Schweiz)
 
Fr. 20. April 2018
20.00 Uhr

kleiner Saal unten
Freiheit, die ich meine – von der Impulskraft eines Menschheitsideals

Der Ausgangspunkt des Textes ist - wie könnte es anders sein - die Philosophie der Freiheit von Rudolf Steiner. Das Freiheitsmotiv wird dann verfolgt über die Botschaft des Erfahrungsfeldes zur Entfaltung der Sinne, über Ansätze der Dreigliederung, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Aufgabe der Freiheit in apokalyptischer Zeit und mündet in die Frage nach einem erneuerten Pfingsten.

Dr. Lienhard Barz, Nürnberg
 
Fr. 27. April 2018
20.00 Uhr

kleiner Saal unten
Denken und verstehen lernen – Praktische Übungen zur Stärkung der geistigen Widerstandsfähigkeit
Mit praktischen Übungen am Samstag, 28. April, 9.30-15.30 Uhr


Karen Swassjan, Basel (Schweiz)
 
Di. 8. Mai 2018
20.00 Uhr

kleiner Saal unten
Auf dem Weg zur Intuition?



Gioia Falk, Generalsekretärin der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland
 
Di. 5. Juni 2018
20.00 Uhr

kleiner Saal unten
Wasser - Elixier des ewigen Lebens

„Da sprach der Alte: ‚ich weiß ein Mittel, das ist das Wasser des Lebens, wenn er davon trinkt, so wird er wieder gesund: es ist aber schwer zu finden.’ Kaum hatte er davon getrunken, so fühlte er seine Krankheit verschwinden, und war stark und gesund wie in seinen jungen Tagen.“
Aus: ‚Das Wasser des Lebens’, Gebrüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen


Ralf Rößner, Altdorf
 
Fr. 13. Juli 2018
20.00 Uhr

kleiner Saal unten
Die Menschenwürde im digitalen Zeitalter

Die Menschenwürde ist ein Kulturgut, das die Menschheit über Jahrhunderte errungen und erworben hat. Sie ist Leitfaden der Bewusstseinsseele und liegt den Menschenrechten zu Grunde. Im digitalen Zeitalter ist sie aber in großer Gefahr: beginnend vom Kleinkind im Kinderwagen, das von der mit dem Smartphone telefonierenden Mutter nicht angesprochen wird, bis hin zum alten Menschen, bei dem die Menschenwürde der Fallpauschale untergeordnet wird.
Lassen Sie uns gemeinsam heute unseren Baum für die Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen, und uns dies eine konkrete Gegenbewegung zur Überwindung der Angriffe an die Menschenwürde sein! An den Vortrag anschließend besuchen wir unseren Menschenrechtsbaum, der vor 10 Jahren gepflanzt wurde.


Dr. Christoph Pinkwart, Nürnberg