Vorträge:

Di. 14. März 2017
20.00 Uhr

kleiner Saal unten
Autonomie und Freiheit des Denkens: Charakterzüge mittelalterlicher Wissenschaftsgeschichte

Autonomie und Freiheit des Denkens sind wesentliche Charakterzüge der abendländischen Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte. Der Vortrag zeigt auf, dass die Kultur des Mittelalters innovative Grundlagen dieser Wissenschaftsgeschichte geschaffen hat. Eine der wichtigsten "Erfindungen" war der Hochschultyp, der seit dem 13. Jahrhundert mit dem Namen „Universität“ in die Geschichte eingegangen ist. Aber auch zuvor schon hatten Klöster als Träger von Wissenschaft und Bildung stets nach Autonomie gestrebt und einschlägige Privilegien erworben. In diesem autonomen institutionellen Rahmen wurde eine Philosophie der "Freiheit des Entscheidens" entwickelt, die einen wegweisenden Charakter auch für die Moderne hatte, weil sie der Erkenntnis des Richtigen den Vorzug gegenüber Utilitarismus oder unreflektierter Orientierung an vermeintlichen Normen und Autoritäten gab.

Prof. Dr. Thomas Krüger, Augsburg
 
Di. 25. April 2017
20.00 Uhr

kleiner Saal unten
Der neue Wein – Die Hochzeit zu Kana.
Die Migrationswelle – Seine Stunde ist gekommen?




Rosalinde Weber-Hohengrund, Schwabach
 
Di. 9. Mai 2017
20.00 Uhr

Saal oben
Vom ewigen Namen des Menschen und seinem Auftrag als Individuum

Jeder Mensch hat ein persönliches und ein überpersönliches Schicksal, das mit seinem "ewigen Namen" zusammenhängt und mit den Zielen der Weltentwicklung. Der Vortrag möchte auf geisteswissenschaftlicher Grundlage Denkanstöße zu dieser aktuellen Thematik geben.

Mario Betti, Plüderhausen
 
Di. 23. Mai 2017
20.00 Uhr

kleiner Saal unten
Pfingsten
mit Lichtbildern


Dr. Manfred Krüger, Nürnberg
 
Di. 30. Mai 2017
20.00 Uhr

Saal oben
„Heilige Elisabeth bitte für mich“.
Der Christusimpuls in Wagners „Tannhäuser“

mit musikalischen Beispielen am Klavier
Auslöser für Wagner war ein Maria-Bild in Aussig von Dolci; war die Konfrontation von Wartburg/Elisabeth mit Venus/Hörselberg; himmlische und irdische Liebe und Erlösung vom Fluch des Bösen. Werkbetrachtung mit Klavier

Marcus Schneider, Basel
 
Di. 20. Juni 2017
20.00 Uhr

kleiner Saal unten
Friedrich Rückert und die Idee der wiederholten Erdenleben
Zum 150. Todestag des Dichters
Im 18. und 19. Jahrhundert ist der Wiederverkörperungsgedanke von vielen bekannten und bedeutenden Denkern und Dichtern in ihren Werken thematisiert worden. Auch bei Friedrich Rückert (1788-1866) finden wir in der „Weisheit des Brahmanen“ Gedichte die diese Thematik zum Inhalt haben. Zunächst könnte diese Idee aus der Überlieferung der Vorzeiten, aus poetischer Phantasie oder aus intellektueller Spekulation entstanden sein.
Erst durch die exakte übersinnliche Forschung von Rudolf Steiner haben diese Gedanken mit aller Deutlichkeit ihren fundamentalen und verpflichtenden Ernst gefunden.
Dem Weg dieser Idee von Schicksal und Wiederverkörperung durch die genannten Zeiträume soll in dem Vortrag nachgegangen werden.


Bernd Händler, Schwebheim