Vorträge:

Di. 24. Oktober 2017
20.00 Uhr

kleiner Saal unten
Erleben des Denkens



Dr. Manfred Krüger
 
Fr. 10. November 2017
20.00 Uhr

großer Saal oben
Terrorismus – was habe ich damit zu tun?

Was kann ich tun? Was kann ich tun, um dem Wahnsinn von Amokläufen und Terrorismus etwas entgegenzusetzen? Wie kann ich Mahatma Gandhis Satz „Sei du selber der Wandel, den du in der Welt sehen willst.“ bezüglich des sich ausbreitenden Terrors verwirklichen? Was kann ich in mir verwandeln, um in der Welt den Wandel zu unterstützen, der den Terror zum Frieden führt?
Der Vortrag möchte aufzeigen, dass in unseren Gedanken und Gefühlen, in unserem Blick und in unseren Erwartungen eine große Kraft liegt, mit der wir Gegenwart und Zukunft beeinflussen. Besonders stark wirken unsere Gedanken auf die jungen Menschen. Der sich ausbreitende Terrorismus kann als Erziehungsproblem verstanden werden. Vielfach fehlt uns ein hoffnungsvolles auf Kreativität bauendes Zukunftsbild und ein Blick auf den Menschen, der sein Potential freilegen hilft und ihn nicht in vorgegebene Formen zu zwängen versucht, aus denen er dann mit Gewalt ausbrechen möchte.
Erst ein bewusst verstärkter Glaube an das Gute im Menschen hilft eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich junge Menschen so entwickeln können, dass sie nicht gegen das Bestehende rebellieren müssen.
Wir können etwas tun. Mit jedem Blick. Mit jedem Gedanken.


Johannes Greiner, Basel (Schweiz)
 
Fr. 1. Dezember 2017
20.00 Uhr

großer Saal oben
Mensch sein und Mensch bleiben in Zeiten des Terrors – Individuelle und gesellschaftliche Aufgaben in apokalyptischer Zeitlage

Die Gegenwärtigkeit des Terrors stellt die Gesellschaft und das Individuum vor völlig neue Aufgaben. Bisher Verborgenes bricht auf, die „Geister scheiden sich“. Wege zu einer neuen Menschlichkeit oder ein Leben in Angst und totaler Überwachung liegen vor uns!

Dr. Hans Moritz, Nürnberg
 
Di. 5. Dezember 2017
20.00 Uhr

großer Saal oben
Das Geheimnis der Gegenwart – Vom Doppelstrom der Zeit zwischen Augenblick und Ewigkeit

Die Zeit ist ein geheimnisvolles Wesen - man kann sie nicht mit Augen sehen, nicht mit Händen greifen. Uhren geben uns nur eine veräußerlichte, räumliche Vorstellung des Zeitverlaufs, nicht die Zeit selbst. Ist es daher auch nur eine Vorstellung des gewöhnlichen Bewusstseins, dass die Zeit nur aus der Vergangenheit in die Zukunft verläuft? Rudolf Steiner machte durch seine geisteswissenschaftliche Forschung auf einen zweiten, "verborgenen" Zeitstrom aufmerksam, der aus der Zukunft kommt und in dem uns die Begegnungen und Ereignisse unseres Schicksals entgegenströmen. In der Gegenwart begegnen sich diese beiden Ströme.
Im Vortrag wird der Doppelstrom der Zeit anhand von verschiedenen Phänomenen charakterisiert. Die Fruchtbarkeit dieser Zeitauffassung für das Verständnis von Entwicklungsprozessen in der Biologie und Pädagogik wird dargestellt, und schließlich wird das Geheimnis der erfüllten Gegenwart besprochen.

Kurzvita: Prof. Dr. Christoph Hueck (* 1961), Studium der Biologie und Chemie, langjährige molekularbiologische Forschung. Mehr als 30 Jahre intensive Beschäftigung mit der Anthroposophie. Waldorflehrer, Dozent für Waldorfpädagogik, Anthroposophie und anthroposophische Meditation. Mitbegründer der Akanthos-Akademie für anthroposophische Forschung und Entwicklung. Publikationen zu den Grundlagen der Anthroposophie und anthroposophischen Meditation, zum anthroposophischen Verständnis der Naturwissenschaft, sowie zur gesundheitlichen Wirkung der Waldorfpädagogik.


Prof. Dr. Christoph Hueck, Tübingen
 
Do. 14. Dezember 2017
19.00 Uhr

kleiner Saal unten
„Kommt ohne Instrumente nit …“
Musizierende Engel auf Weihnachtsbildern
Vortrag mit Lichtbildern


Christine Krüger, Nürnberg