Künstlerische Veranstaltungen:

die Veranstaltungen finden, wenn nicht anders angegeben,
im Saal statt

 

 

 

Sa. 25. Februar 2023
19:30 Uhr

großer Saal oben
Klangstürme & Wortböen
Musik und Sprache mit dem Duo Larimar
Klassik,Tango Nuevo, Klezmer und Poesie
Im Federschwung von Wort und Musik präsentieren sich an diesem Abend die Geigerin und frische Autorin Birgit Laude, sowie der bekannte Nürnberger Akkordeonist und „Allroundmusiker", Fred Munker. Worte sind Klang. Musik ist Sprache - sie ist die Sprache der Seele, spricht ohne Worte. Passend zu den Fastnächten erwartet das Publikum ein funkelnder musikalischer Reigen, geprägt von schwungvoller Leichtigkeit, feurigem Temperament, Romantik und Lebenslust. Auf den Wiener Charme von Fritz Kreisler -Kompositionen treffen Astor Piazzollas sinnliche Tango-Schöpfung, knisternde Jiddische Klangvitalität und brillante, instrumentale Arrangements von Edith Piaf-Chansons. Birgit Laude streut humorvolle musikalische Poetry ins Geschehen - sie rezitiert aus ihrem heiter satirischen Lyrikband „Musenkuss des Musikus".

Birgit Laude (Violine, Rezitation)
Fred Munker (Akkordeon, Klavier)
Sa. 18. März 2023
20:00 Uhr

großer Saal oben
Die Göttliche Komödie
von Dante Alighieri
Grosse Eurythmie-Aufführung mit Sprache und Musik, Percussion
Dante wuchs in Florenz auf, wo er Templer wurde. Nach Rudolf Steiner wäre er, wenn er nicht in 1302 aus seiner Stadt verbannt worden wäre, Prior werden können. "Wäre er es geworden, so wäre er ein bedeutender Prior geworden. Kurz, es wäre sehr viel durch Dante geschehen... etwas ganz Grandioses wäre entstanden ... sieben Jahrhunderte würden ganz anders verflossen sein, als sie verflossen sind." „Aber, es gäbe keine ,Göttliche Komödie'." GA254 Am 14.09.2021 waren es sieben Jahrhunderte seit Dante's Tod! Nach der Verbannung musste Dante noch die Verhaftung und Vernichtung des Templerordens durch Philip IV. erleben. Er ließ sich 1318 in Ravenna nieder, wo er die „Göttliche Komödie" kurz vor seinem Tod vollendete. ,,Wir sehen in Dante einen Dichter, der hinuntersteigt in die eigene Seele ... und der durch den Weg dieser persönliche Entwicklung hineinkommt in die geistige Welt, die er in so gewaltigen Bildern in der Commedia entwickelt." GA59

Freie Eurythmiegruppe, Stuttgart
So. 21. Mai 2023
19:00 Uhr

großer Saal oben
Ein Jegliches hat seine Zeit
Lautenmusik vom Mittelalter bis zur Moderne
Gesprächskonzert
In ihrem Soloprogramm führt Christine Riessner (Nürnberg) durch die Entwicklung der Lautenmusik. Dabei ist es ihr ein Anliegen, die Klänge vergangener Zeiten in ein zeitgenössisches Erleben zu bringen. Im Einsatz unterschiedlicher Instrumente entfalten sich die jeweiligen besonderen klanglichen Reize der Stilepochen. Dargestellt werden auch die musikalischen Bedürfnisse, aus denen sich diese Instrumente entwickelt haben. Der Bogen spannt sich von "Cantigas de Santa Maria" (Mittelalter-Laute) über John Dowland (Renaissance-Laute) mit einem Abstecher zur französisch/italienischen Barockmusik (R. de Visee, H. Kapsberger) gespielt auf Erzlaute und Chitarrone, bis hin zur Moderne, die die Lautenistin mit eigenen Kompositionen abrundet. So deutet sie in ihrer Musik aus, was Rudolf Steiner in folgenden Versen beschreibt: "Das Schöne bewundern, das Wahre behüten, das Edle verehren, das Gute beschließen".

Christine Riessner (Mittelalter-, Renaissance- und Barocklaute, historische Gitarren u.a.)